River Konga (Denmark) fly fishing
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Zeitsprung. Drei Jahre später sind wir wieder an der Kongaä, diesmal an einem anderen Abschnitt, weiter stromauf, bei dem Dorf Foldingbrø. Es ist Ende September. Das Wasser ist hoch, es hatte viel geregnet. Zum Gluck hat die Kongaå trotz des hohen Wasserstandes nichts an Klarheit eingebüsst, sodass wir wieder auf erfolgreiches Fischen hoffen dürfen. Diesmal - ich hatte meine Lektion von vor drei Jahren nicht vergessen - montiere ich einen Forellen-Streamer ("Black Ghost" in der Bucktail-Version - mein Favorit. Auch wenn mir bisher niemand erklären konnte, wieso dieses er "black" heisst, wenn er doch eine weisse Schwinge hat). Habe ich doch vor drei Jahren gelernt, dass die Kongaå grosse, gefrässige Bachforellen beherbergt. Ich lasse den Streamer querab dicht unter der Oberfläche langzockeln. Im glasklaren Wasser kann ich seinen Kurs wunderbar verfolgen. Plötzlich : ein enormer Schatten löst sich vom Grund der Au und steigt im Zeitlupentempo zur Fliege empor, beisst an - bleibt jedoch nicht hängen! Noch mal dieselbe Stelle angeworfen - und das Spiel wiederholt sich. Und noch mal. Entnervt - und ob der Grösse des Schattens skeptisch geworden, ob das tatsächlich eine Bachforelle ist - montiere ich eine 7 cm lange "Sunray Shadow" Tubenfliege - wiederum aus bester Norwegen-Erfahrung. Es klappt! Diesmal hägt er, und kämpft wie wild (ist er schliesslich ja auch). Nach ca. 15-minütigem Drill können wir mit meinem Bruder eine 65 cm lange…. na?...Meerforelle keschern…noch Fragen?